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Der Talar
kam aus dem Helmfach |
| Strahlenden Sonnenschein
und ein Gebirgspanorama begleite- te die über 800 Motorradfahrer bei der Weihe ihrer Zweiräder in Halbing. Zum 14. Mal organi- sierte der „Ebersberger Sauhau- fen" am Sonntag unter dem Vor- sitzenden Hermann Selmaier die Veranstaltung zum Saison- auftakt. Pastor Günther aus München kam selbst per Krad, packte seinen Talar und den Buchsbaumzweig als Weihwas- serwedel aus dem Helmfach und hielt eine lockere und kur- ze Messe und erteilte den Segen mit Weihwasser, das gleich kü- belweise gebraucht wurde. Auch Ebersbergs Bürgermeis- ter Walter Brilmaier war wie schon die Jahre zuvor dabei und zeigte sich als Freund von Zweirädern: Im kommenden Jahr wolle er mit seiner Vespa kommen (Seite 3). hage/Foto: Hinz-Rosin |
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Bikerstiefel unterm
Talar
Motorradweihe in
Halbing mit über 800 Zweirädern
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Ebersberg
• Unterm pastoralem Talar spitzten die Bikerstiefel hervor, das Weihwasser
kam eimerweise in Plastikkübeln und der Wedel dazu war ein Buchsbaumbuschen,
der aus dem Helmfach hervorgeholt wurde. Pastor Günther aus München kam
selbst per Motorrad nach Halbing, um den Freunden der Zweiräder den kirchlichen
Segen für die neue Saison zu erteilen.
Strahlenden
Sonnenschein habe er deshalb mit seinem „Chef da oben" vereinbart,
das könne die Politik in Form von Ebersbergs Bürgermeister Walter Brilmaier
nicht als seine Tat ausgeben, wie er kurz zuvor in seiner Begrüßung der
weit über 800 gekommenen Motorradfahrer getan habe. Seit einigen Jahren
schon kommt das Stadtoberhaupt zur traditionellen Veranstaltung des „Ebersberger
Sauhaufen" und gab sich auch als Freund der kraftvollen Maschinen.
Im nächsten Jahr wolle auch er auf zwei Rädern kommen - mit seiner Vespa
- versprach er einem Biker.
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Zum 14. Mal veranstaltete
am Sonntag der Motorradklub „Ebersberger Sauhaufen" die Motorradweihe,
um „sich zum Saisonanfang den Segen erteilen zu lassen und auch all die
Leute wieder zu sehen, die man lange Zeit nicht gesehen hat", erklärte
Vorsitzender Hermann Selmaier. Gut erinnere er sich an die erste Weihe
1989: Der Verein war gerade zwei Jahre jung und es kamen rund 50 Fahrer.
Heute stehen die Motorräder auf hunderten von Metern eng nebeneinander
bis zur nächsten Ortschaft. Es kommen die Teilnehmer aus ganz Oberbayern,
Österreich, vom Bodensee und einige sogar aus England oder Schweden. „Die
aber wohl eher zufällig" gesteht Selmaier.
Nach einer Messe,
die der Pastor betont locker und kurz hielt, erteilte er jedem Motorrad
- wortwörtlich - im Vorbeifahren den Segen. Dann folgte eine gemeinsame
Fahrt über die kurzzeitig abgesperrten Straßen zur Kugler Alm zu einem
gemeinsamen Mittagessen. hage
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